Die stillen Meister des Lebens.
Ein hoch Interessantes Thema.
PLANETENKRÄFTE UND PFLANZEN.

Der Bauernphilosoph Arthur Hermes, der einen Waldeinsiedlerhof im Waadtland bewirtschaftete, wies mich darauf hin, dass »alles auf Erden mit den Sternen und Planeten verbunden ist. Wir laufen durch ein unsichtbares Meer kosmischer Energien!
Alle Pflanzen sind, wie die indigenen Völker Europas einst sagten, Teil des kosmischen Reigens, den die Vegetationsgöttin mit ihrem Geliebten, der göttlichen Sonne, tanzt. Die Pflanzen folgen der Sonne wie die Hirschkuh dem Hirsch, hieß es seit dem Neolithikum. Zur Zeit der Frühjahrs-Tagundnachtgleiche, heutzutage im Tierkreiszeichen der Fische, steigt die Sonne merklich immer höher, die Tage werden länger, die Samen keimen, Knospen öffnen sich und die Triebe wagen sich aus der noch kühlen Erde hervor. Ein gar übermütiges Wachstum bemächtigt sich nun der Vegetation bis zur Sommermitte, wenn die Sonne im Zeichen der Zwillinge am Zenit steht.
Nun, in der Sommersonnenwendezeit, verlangsamt sich der rapide Aufbau der grünen Biomasse. Das vegetative Wachstum schwächt sich ab, zunehmend überwiegt der Impuls zur Blütenbildung, zum Fruchten und zur Samenreife. Der großartige Aufbau, der im Frühling begann, wird im Herbst deutlich vom Abbau der Biomasse abgelöst. Die Tage werden kürzer, die Sonne steigt wieder abwärts in die unteren Tierkreiszeichen, allmählich verfärben sich die älteren Blätter gelblich und rötlich, werden von Kerbtieren angeknabbert, fallen schließlich zu Boden und werden von Pilzen, Würmern und Mikroorganismen verdaut. Die ein- oder zweijährigen Kräuter welken und verdorren. Die Vegetation zieht sich in die Wurzeln zurück oder überdauert die dunkle, kalte Zeit in Form von Samen und Winterknospen.
In diesem jahreszeitlichen Rahmen – Frühling, Sommer, Herbst will ich versuchen, einige unserer einheimischen Waldpflanzen vorzustellen: Da sind erstens die schnell hervorsprießenden, früh blühenden Frühlingskräuter. Zweitens die Kräuter, Stauden und Büsche, welche die Sommerwärme und das lange Tageslicht brauchen, um zu gedeihen. Viele von ihnen sind sogenannte Langtagpflanzen, die zu blühen anfangen, wenn das Tageslicht länger als zwölf Stunden währt. Und als Herbstpflanzen kommen drittens solche in Betracht, die im absteigenden Jahr durch ihre Beeren, Früchte oder auch durch ihre Blüten auffallen. Auch Kräuter, deren Wurzeln man im Spätherbst gräbt, gehören in diese Kategorie.

Heilpflanzen des Waldes
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30 Wildkräuter + Heilwirkung Teil 1/3
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