Liebfrauenbettstroh
Liebfrauenbettstroh (Echtes Labkraut) wurde früher volkstümlich zur Beruhigung und bei Frauenleiden (Geburt, Wochenbett, Nerven) verwendet, äußerlich bei Hautproblemen, hat aber heute keine wissenschaftlich belegte Wirkung mehr für moderne medizinische Anwendungen, außer dem traditionellen Gebrauch in Kräuterbüscheln gegen böse Geister und als Färbemittel. Früher wurde es unter Betten gelegt, um die Mutter zu schützen und zu beruhigen, aber es gibt keine Belege für die Wirksamkeit bei modernen Indikationen wie Harnwegsinfekten oder Ekzemen, obwohl Volksmedizin es bei Magen-Darm-Problemen, Nieren- und Blasenleiden sowie Ekzemen einsetzte.

Traditionelle und Volksmedizinische Anwendungen (keine wissenschaftliche Bestätigung):
Geburt & Wochenbett: Zur Beruhigung, als Schutz und zur Förderung der Genesung der Mutter, oft unter das Bett gelegt.
Innerlich (als Tee): Bei Magen-Darm-Beschwerden, nervöser Unruhe, Nieren- und Blasenleiden.
Äußerlich: Bei Ekzemen, Flechten, schlecht heilenden Wunden und Hautunreinheiten. 
   
Wirkstoffe & Inhaltsstoffe (historisch bekannt):
Flavonoide, Gerbstoffe, Glykoside: Verantwortlich für die traditionell zugeschriebenen Wirkungen.
Labferment (Protein): Lässt Milch gerinnen, weshalb es auch als Labersatz (z.B. bei der Käseherstellung) bekannt ist.

Das echte Labkraut – Göttliches Segenskraut Pflanzenkunde Altes Wissen
https://www.youtube.com/watch?v=FWa9qL_nyEc