Kleines Immergrün
Das Kleine Immergrün (Vinca minor) hat eine lange Geschichte in der Heilkunde, vor allem bei Durchblutungsstörungen des Gehirns, Gedächtnis- und Konzentrationsschwäche, Schwindel und Tinnitus, dank des gefäßerweiternden Alkaloids Vincamin und anderer Inhaltsstoffe, aber es ist wegen seiner enthaltenen Alkaloide leicht giftig und darf als Rohtrappe nicht mehr als Rezeptur verwendet werden, daher sind heute nur fertige Apothekenpräparate oder Homöopathie sicher
   
Traditionelle und moderne Anwendungen
Durchblutung & Gehirn: Gefäßerweiternd, hilft bei Gedächtnisschwäche, Konzentrationsproblemen, Schwindel, Tinnitus und zur Verbesserung der Hirnleistung.
Wundheilung: In der Volksmedizin als Umschlag bei Ekzemen, kleinen Wunden und zur Blutstillung genutzt.
Weitere Anwendungen: Blutdrucksenkend, harntreibend, gegen Durchfall, Halsleiden und zur Stärkung der Widerstandskraft. 

Wichtige Hinweise zur Sicherheit
Giftigkeit: Die gesamte Pflanze ist giftig und kann bei Einnahme Übelkeit, Erbrechen und Herzprobleme verursachen.
Verbot der Rohtrappe: Das Bundesgesundheitsamt hat die Verwendung von Immergrün-Kraut als Rezepturarzneimittel verboten.
Sichere Anwendung: Nur exakt dosierte Fertigpräparate (z. B. mit Vincamin) oder homöopathische Mittel (Globuli) sind sicher und sollten nach Rücksprache mit Natur Arzt oder Apotheker verwendet werden.    

Inhaltsstoffe
Hauptalkaloide: Vincamin (gefäßerweiternd), Vincamon.
Weitere Stoffe: Flavonoide, Bitterstoffe, Tannine, Saponine.

https://www.youtube.com/watch?v=2jMFJRvclY4