Chili
Chili hat dank seines Wirkstoffs Capsaicin viele heilende Wirkungen: Es lindert Schmerzen (lokal als Creme oder innerlich), regt den Stoffwechsel und die Verdauung an, ist entzündungshemmend und stärkt das Immunsystem durch Vitamin C und Antioxidantien. Es fördert zudem die Herzgesundheit, senkt Cholesterin, schützt die Magenschleimhaut und kann durch die Ausschüttung von Endorphinen die Stimmung heben. 

Medizinische Anwendung
Schmerztherapie: Capsaicin-haltige Cremes und Pflaster lindern Muskel-, Gelenk-, Nerven- und Rückenschmerzen durch lokale Durchblutungsförderung und Schmerzlinderung.
Akute Angstzustände: Bei Panikattacken kann das Beißen in eine Chilischote helfen, durch den starken Schmerzreiz wieder im Hier und Jetzt anzukommen.

Innerliche Wirkung
Stoffwechsel & Abnehmen: Ankurbelung der Fettverbrennung und des Stoffwechsels.
Herzgesundheit: Senkung des oxidierten Cholesterins und Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Verdauung: Fördert die Speichel- und Magensaftproduktion, schützt die Schleimhäute und wirkt gegen Blähungen.
Immunsystem: Reich an Vitamin C und Antioxidantien, stärkt die Abwehrkräfte.
Leber: Kann die Leberfunktion unterstützen und vor Vernarbung schützen.

Sonstige Effekte
Kühlung: Schweißausbrüche sorgen durch Verdunstungskälte für Abkühlung bei Hitze.
Stimmungsaufhellung: Die Schärfe löst die Ausschüttung von Endorphinen aus, was zu Glücksgefühlen führen kann («Pepper-High-Effekt»).

Wichtiger Hinweis
Gewürze wie Chili können Sodbrennen, Übelkeit oder Durchfall verursachen; daher sollte die Schärfe immer an das eigene Wohlbefinden angepasst werden.

https://www.youtube.com/watch?v=Rr5x7fnczks