Grüne Neune «Grüne Neune» bezieht sich traditionell auf eine Mahlzeit aus sieben oder neun frischen Wildkräutern, die zu Frühlingsbeginn (oft um den Gründonnerstag) gegessen wird, um die Lebensgeister zu wecken und die Gesundheit zu fördern, indem sie den Körper mit wichtigen Nährstoffen stärkt, das Immunsystem unterstützt und entspannend wirkt, wie Hildegard von Bingen schon erkannte. Die heilende Wirkung kommt von der Kombination der Kräuter (z.B. Schafgarbe, Giersch), die entzündungshemmend, blutstillend und verdauungsfördernd wirken können, sowie von der allgemeinen, stresslindernden Kraft der Farbe Grün und der Natur selbst.
Traditionelle Heilwirkungen der Kräuter («Grüne Neune»): Entgiftung und Entschlackung: Stärkt die Leber und regt den Stoffwechsel an. Entzündungshemmung: Viele Kräuter wirken beruhigend auf Entzündungen im Körper. Blutreinigung: Unterstützt die Entgiftungsorgane. Stärkung des Immunsystems: Liefert Vitamine und Mineralstoffe. Verdauungsförderung: Hilft bei Blähungen und Magenbeschwerden.
Beispiele für typische Kräuter in der «Grünen Neune»: Giersch: Wirkt harntreibend und entschlackend. Bärlauch: Gut für Magen und Darm, wirkt antibiotisch. Sauerampfer: Regt den Appetit an und verdauungsfördernd. Brennessel: Blutreinigung und Stärkung (reich an Eisen und Vitaminen). Schafgarbe: Stillt Blutungen, mildert Krämpfe. Löwenzahn: Leber- und Galle-stärkend. Gundermann: Wirkt adstringierend und schleimlösend.
Die Kraft der Farbe Grün: Psychische Wirkung: Grün wirkt beruhigend, ausgleichend und regenerierend, reduziert Stress. Körperliche Wirkung: Kann Herz-Kreislauf-System und Blutdruck positiv beeinflussen.