Hirschholunder Der Holunder (Schwarzer Holunder) (Sambucus nigra) wirkt heilend, indem er bei Erkältungen durch schweißtreibende und fiebersenkende Eigenschaften hilft, Schleim löst und das Immunsystem stärkt; die Blüten werden traditionell als Schwitztee bei Fieber und Husten eingesetzt, während die Beeren (gekocht!) reich an Vitamin C sind und das Immunsystem unterstützen. Holunder hilft auch bei Atemwegserkrankungen, wirkt entzündungshemmend und antioxidativ.
Heilende Wirkungen nach Pflanzenteil: Holunderblüten:Erkältungen & Fieber: Fördern Schwitzen, senken Fieber, lindern Schnupfen. Atemwege: Schleimlösend (Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung), erleichtern das Atmen. Immunsystem: Unterstützen Abwehrkräfte. Anwendung: Als Tee (Schwitztee). Holunderbeeren (gekocht!):Immunsystem: Stärken es, reich an Vitamin C, Mineralstoffen (Magnesium, Kalium). Antioxidativ: Enthalten Anthocyane (Radikalfänger). Weitere Wirkungen: Können Nervenschmerzen und Ischias lindern, Nieren- und Darmtätigkeit regulieren. Anwendung: Als Saft, Marmelade, Mus (roh giftig!).
Wichtige Hinweise: Roh: Holunderbeeren, Blätter und Rinde enthalten Stoffe, die roh zu Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen können (Sambunigrin). Verarbeitung: Beeren müssen immer gekocht oder zu Saft verarbeitet werden; Vitamin C geht bei zu starker Hitze verloren. Wissenschaft: Viele Anwendungen beruhen auf langer Erfahrung, aber auch kleine Studien deuten auf Wirksamkeit hin.