Knoblauchsrauke
Die Knoblauchsrauke hat traditionell eine antibakterielle, antiseptische, schleimlösende und harntreibende Wirkung, die auf Senfölglykosiden, Saponinen und ätherischen Ölen beruht. Sie wurde früher bei Husten, Bronchitis, Blasenentzündungen, Wurmerkrankungen und äußerlich bei Insektenstichen angewendet. Obwohl sie heute in der modernen Medizin weniger genutzt wird, stärkt sie das Immunsystem durch viel Vitamin C und wird als gesundes Würzkraut in der Frühlingsküche geschätzt. 
   
Traditionelle Heilwirkungen
Atemwege: Wirkt schleimlösend und hilft bei Husten und Verschleimung.
Entzündungen: Mildert Entzündungen, wirkt antiseptisch und kann bei Blasenentzündungen helfen.
Immunsystem: Hoher Vitamin-C-Gehalt stärkt die Abwehrkräfte.
Wundheilung: Breiumschläge aus den Blättern wurden äußerlich bei Insektenstichen und kleinen Wunden genutzt.
Verdauung: Fördert die Verdauung und wirkt blutreinigend. 

Inhaltsstoffe
Senfölglykoside: Verantwortlich für antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung.
Saponine: Unterstützen die Schleimlösung.
Vitamin C: Stärkt das Immunsystem.
Ätherische Öle und Knoblauchöl: Tragen zum Aroma und zur Wirkung bei. 

Anwendung (Volksmedizin)
Tee: Bei Halsschmerzen oder Blasenentzündungen (2 TL frische Blätter mit heißem Wasser übergießen, 5 Min. ziehen lassen).
Umschläge: Zerdrückte Blätter auf Insektenstiche oder Wunden legen.
Würzkraut: Junge Blätter in Salaten, Quark oder Suppen für den Frühjahrskur-Effekt.

https://www.youtube.com/watch?v=cmayGy4xgIw

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